Julian Assange über die geopolitischen Interessen der USA in Syrien

Der immer noch in ecuadorischen Botschaft geflüchtete Herausgeber der Plattform Wikileaks, Julian Assange, hat sich in einem RT Interview darüber geäußert, wie er die Rolle der USA und deren geopolitische Interesse und Ziele dabei sieht.

Dabei erwähnt er, dass die Einmischung der USA unter anderem bereits vor Jahren darauf hinauslaufen sollte, dass Syrien einer Pipeline von Saudi-Arabien über den Irak und Syrien nach Europa zustimmen sollte. Dadurch sollen auch russische Absatzmärkte eingeschränkt werden und damit auch Russland erneut und dauerhaft eingedämmt werden.

Diese Aussagen untermauert er und  belegt diese auch durch veröffentlichte Depreschen von US Dokumenten und US Botschaften auf Wikipleaks.

Es lohnt sich das Interview, welches durch RT-Deutsch auch übersetzt wurde anzusehen und sich selbst eine Meinung darüber zu bilden. Es ist auch bezeichnend, dass über die Interessen und Pläne der USA oder Saudi-Arabiens im Syrien Konflikt keine westlichen Journalisten berichten. Dieser seltsame Schleier des Schweigens wird umso dubioser, als man eine russophobe Einstellung nicht erst seit der Krise in der Ukraine bemerkt.

Welches geopolitische Spiel ist damit für die hundertausenden Toten seit beginn der Auseinandersetzungen verantwortlich zu machen? Die Antwort findet man sicherlich nie in den einschlägigen Mainstreammedien, sofern diese die Zuschauer interessieren dürfte.

 

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