Ohne Hilfe aus dem Ausland wäre der IS (Daesh) in 12 Monaten nicht mehr existent!

Die Frage, die in den westlichen Medien nicht gestellt wird: Wie kann sich der IS so lange behaupten, wo er doch von Allen geächtet wird?

Die Antwort darauf ist einfach: Nicht alle Länder versuchen den IS zu besiegen, einige unterstützen den IS selbst direkt und auch indirekt.

Putin hat es in den vergangenen Tagen und auch am G20 Gipfel in der Türkei auf den Punkt gebracht: Der IS wird von mehr als 40 Staaten unterstützt, darunter auch G20 Teilnehmer!

Aber wie kann das sein? Wir lesen immer über die Macht des IS und niemand hinterfragt, warum dies so passieren kann? In einem Artikel versuchte es die Zeitschrift: Zeit es vor Kurzem zu erklären: “Der IS hat Geld und Waffen aus Mossul erobert, das sei der Grund für die wirtschaftliche und auch militärische Stärke des IS”

Das ist an den Haaren herbeigezogen, da in Mossul zwar auch irakische Militärlager waren, aber die IS Kämpfer setzen derzeit sogar neueste US Panzerabwehrraketen ein, die es im Irak nie gegeben hatte! Der einzige Grund dafür kann sein, dass diese Waffen aus US Beständen oder aus Beständen anderer arabischer Staaten stammen. Die USA haben mittlerweile auch zugegeben, dass ausgebildete Kämpfer Ihre Waffen direkt an den IS weitergegeben haben, diese Strategie die noch vor 12 Monaten als Lösung des Konfliktes verkauft wurde, scheint ziemlich schief gegangen zu sein. Aber auch das ist noch keine Erklärung.  Saudische Unternehmer unterstützen dazu offen den IS, direkt aus Saudi-Arabien, auch wenn sich die Regierung dort dazu nicht äußert. Waffenlieferungen aus Saudi-Arabien, Katar usw. sind daher mehr als nur Wahrscheinlich, dazu stehen dort auch die notwendigen Geldmittel zur Verfügung. Das die USA dies nicht verhindert, ist wenig verwunderlich, hat die USA doch noch bis vor Kurzem auch aktive islamistische Rebellen wie die AlKaida Nachfolger in Syrien – Al Nusra unterstützt. Ganz offen, als moderate Opposition betitelt.

IS Kämpfer mit moderenen US Panzerabwehrraketen

IS Kämpfer mit moderenen US Panzerabwehrraketen

Öl aus Syrien wird durch den IS in die Türkei und auch über den Irak weltweit verkauft. Die Kolonnen von Tankfahrzeugen, die fehlende Piplines ersetzen, wurden von Putin am G20 Gipfel gezeigt, bis heute wurden durch Russland mehr als 1.000 Tanktransporter zerstört. Die Ankündigung durch Putin auf dem G20 waren notwendig, da sich unter den Fahrern und Transportunternehmen auch Unternehmen aus dem Jemen und der Türkei befanden haben. Schnell wäre von feindlichen Attacken die Rede gewesen, wenn Putin dies nicht im Vorfeld der Weltöffentlichkeit präsentiert hätte!

Türkei behandelt verwundete IS Kämpfer in Krankenhäuser war eine noch wenig aufregende Meldung vor 10 Monaten, heute ist es klar auf welcher Seite die Türkei damit steht. Das Ziel der Türkei ist es und war es immer, gegen die Kurden auch mit Hilfe des IS Krieg zu führen. Ein vereintes Kurdengebiet an der türkischen Grenze würde der eigenen PKK und auch Parlamentsparteien in der Türkei mächtig Aufschwung verleihen, das will Erdogan mit allen Mitteln verhindern.

Assad meinte erst kürzlich, und er scheint nicht unrecht zu haben mit seiner Einschätzung: “Der IS würde ohne Hilfe aus dem Ausland innerhalb von 12 Monaten nicht mehr existent sein”. Betrachtet man alle bisherigen Erkenntnisse, so wird diese Aussage sehr glaubhaft.

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