USA Propagandawelle nimmt Fahrt auf

Die USA welche, sich in einem derzeit gescheiterten Zustand nach den Involvierungen im Irak, Afganistan und auch Syrien befindet, benötigen dringend Erfolgsmeldungen. Westliche Partnern fällt es zunehmend schwerer die Politik der USA weiterhin zu rechtfertigen, wie kürzlich auch eine Ablehnung des britischen Unterhauses zu einer militärischen Involvierung in Syrien zeigte.

Die USA benötigen daher dringend ein besseres Image für Ihre Pläne um auch weiterhin der eigenen Geopolitik folgen zu können. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass derzeit in vielen Medien, Erfolgsmeldungen gegen den IS lanciert werden. “Der erfolgreiche Kampf gegen IS im Irak.”; “Die Zerstörung von Ölförderungen des IS”; sogar der “Henker” des IS “Johnny” wurde erfolgreich durch einen Drohnenangriff getötet.

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Diese Medienoffensive wird aktiv unterstützt von einschlägigen westlichen Zeitungen und TV-Stationen, die derzeit fast schon im Minutentakt entsprechende Meldungen und Berichte veröffentlichen.

Aber wie sieht es eigentlich in der Realität aus?

Die IS Ölförderquellen sind ein gutes Beispiel für die offensichtliche Medienpropaganda, denn die Standorte sind ja öffentlich zugängig und Ölfelder können sehr einfach auch durch Luftangriffe zerstört werden, das die Zerstörung sämtlicher Ölförderanlagen des IS in der gesamten IS Strategie der USA in den letzten 18 Monaten nicht erfolgte, ist ein augenscheinliches Beispiel dafür, dass die USA neben der öffentlich bekundeten Strategie auch noch eine andere Logik hat. Das die Medien zwar die erfolgreichen Schläge auf die Ölfelder veröffentlichen, es aber gar keine Fragen dazu gibt, welche dieses Versäumnis aufzeigen könnten, ist leider auch auf eine abhängige Berichterstattung zugunsten des US Regimes schließen.

Das in den vergangenen Monaten sich Negativmeldungen auch der Öffentlichkeit nicht verschlossen haben, liegt auch daran, dass es innerstaatliche politische Gründe durch die anstehende Präsidentenwahl in den USA gibt. Republikaner haben ein Interesse sich auch gegen die “demokratische” Außenpolitik zu profilieren. Man muss in dieser Zeit, und besonders wenn Staaten wie die USA Propagandameldungen verbreiten, aufpassen und dem normalen Leser ist es fast unmöglich die Wahrheit der aktuellen Lage in vielen Krisen herauszufiltern. Dies wäre auch die Aufgabe der Medien.

Propaganda zeichnet sich dadurch aus, das Tatsachenberichte teilweise umgedeutet werden und als Lösungen für gewünschte Realitäten präsentiert werden.

Daher stimmt ein Teil der Meldungen sicherlich, ein anderer wird jedoch bewusst verfälscht dargestellt um von der Realität abzulenken.

 

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